Hochmoselübergang: »Trassen-Heinrich« reloaded

Veröffentlicht am 4. November 2009 in der Rubrik »Kurz notiert«

Der vorgestern angekündigte Fernsehbericht im ZDF-Magazin »Frontal 21« über den Hochmoselübergang auf Youtube zu sehen, und unter http://frontal21.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/30/0,1872,7504990,00/thread2317191.php (der Thread trägt den bezeichnenden Titel »Behörden gegen Bürger«) können Zuschauer ihren Kommentar abgegeben.

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Bisher 5 Kommentare
  1. Ralf Scholze schrieb am 9. November 2009 um 14:18 Uhr:

    Momentan regen sich alle auf. Was Neues ist halt was Schlimmes — was fürchterlich Schlimmes, insbesondere an der Mosel. Wenn das Teil fertig ist, werden sich die Fotografen auf den Aussichtsplattformen nur so drängeln. Dann will niemand mehr dagegen gewesen sein.

  2. Werner Elflein schrieb am 13. November 2009 um 09:35 Uhr:

    Lieber Ralf,

    der Bau von Aussichtsplattformen ist meines Wissens nicht vorgesehen. Aber ich merke, dass du das Problem in seiner gesamten Tragweite nicht erfasst hast. Ich empfehle dir daher dringend, dich kundig zu machen, was zum Beispiel den Einwohnern von Graach blühen kann.

    Würde irgendwer aus der aktuellen Regierung plötzlich auf die Idee kommen, neben deinem Haus ein Atomkraftwerk zu bauen, werde ich dich auch fragen, worüber du dich aufregst — und du wirst dich aufregen! — und warum etwas Neues etwas Schlimmes sein soll. Außerdem werden sich bestimmt die Fotografen auf den Aufsichtsplattformen des Kühlturms nur so drängeln.

    Viele Grüße
    Werner

  3. L. F. Grohé schrieb am 19. November 2009 um 10:51 Uhr:

    »Hochmoselübergang« ist ein Wortungeheuer, das es so in der deutschen Sprache nicht geben dürfte. Hochmosel? Hoch die Mosel! Übergang? Wieso denn? Ich dachte, es wäre eine Brücke.

  4. Werner Elflein schrieb am 19. November 2009 um 10:59 Uhr:

    Sehr geehrter Herr Grohé,

    es ist nicht nur das Wort, das es meiner Meinung nach niemals geben dürfte.

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Elflein

  5. Ralf Scholze schrieb am 21. November 2009 um 01:06 Uhr:

    Hallo Werner,

    erzähl doch keine Geschichten. Schließlich gehen die ersten Planungen dieser Moselbrücke auf den Trierer Fürstbischof Karl Kaspar Reichsfreiherr von der Leyen-Hohengeroldseck (1652 bis 1676 Erzbischof und Kurfürst von Trier) zurück — wie mir ein Moselwinzer bei einem wunderbaren Glas Riesling erklärte. Zweite Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts. Wird es da nicht langsam Zeit?

    Ja Kreizkruzefix, wos gäiht eigentlich mit Eich ab?
    Texts wen anarscht zou, ober gäihts niard mir am Sack.
    Jaja, scho goud, dou bracht ma äitz koina beleidigt sa,
    macht ses as nächste Mal einfach besser und ois is wunderbar.

    Vielleicht gäiht’s Eich sua wäi mir, manchmal kotzt me alles oa.
    Manchmal hob’e sua d’Schnauzen vull am läibsten rennad’e davor.
    Jeder houd sei Kreiz zum drong, dou bracht ma koina wos verzölln.
    Blouß a boar Deppen moina sie kumma fett, wenn sa sich die ganze Zeit verstölln. Gschichten erzölln däin’s, wos’ sua treim die ganze Zeit, bei manche moch des Eindruck schinden, däi san gwieß blass vor Neid. Doch Boum dou sat’s bei mir falsch, Ihr stöllts ma blouß mei goude Zeit. Also, gäihts zu irgendwelche anern, dann hom wenigstens däi mit Eich ihr Freid. Mir bracht koina wos beweisen, wal mi interessiert’s an feichten Schieß. As oinzige wos mi wirklich interessiert, is vom Andi a geiler Beat und dou davor houda reichlich, dou back dann ich mei Gsocha draf. Also, hurcht ses Eich oa, bevor’ds wieder zu mir kummts mit Eiam Oarschgwaf.

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